Straße nach La Aldea wieder frei

Straße La Aldea repariert

Das Straßenbauamt gab heute die Landstraße von La Aldea wieder frei, nachdem sie wegen eines Erdrutsches 21 Tage lang gesperrt war. Der Inselrat beendet die Umleitung der Busse.

Für die Wiedereröffnung der Landstraße von La Aldea gibt es bereits einen festen Termin. Der für den Straßenbau zuständige Inselrat, Ángel Víctor Torres, gab vergangenen Donnerstag bekannt, dass die Straße heute wieder freigegeben werden soll, nachdem sie in Folge des Abrutschens einer Mauer, die den Asphalt eindrückte, 21 Tage lang gesperrt war. Die Arbeiten sollten ursprünglich anderthalb bis zwei Monate dauern, doch nachdem der Fall für dringlich erklärt wurde, wurden sie beschleunigt. Zudem arbeitete die Baufirma die ganze Woche hindurch.

Die Straße, die Agaete mit La Aldea verbindet, wurde am Abend des 24. Februar geschlossen, nachdem der Straßenverlauf gegen 19 Uhr etwa 500 Meter vom Viertel El Risco entfernt eingedrückt worden war. Am Montag, dem 29. Februar, begann die Baufirma Lopesan mit der Instandsetzung, nachdem ihr im Schnellverfahren der Auftrag im Wert von 214.000 Euro erteilt worden war.

Ursprünglich wurde für die Instandsetzung ein Zeitrahmen von anderthalb bis zwei Monaten festgelegt, doch der Minister kündigte an, dass die Straße bereits heute wieder für Fahrzeuge freigegeben werden soll, weshalb der provisorische Busverkehr für Arbeiter aus La Aldea wieder aufgegeben wird, der vorvergangene Woche als Alternative eingerichtet worden war.

In jedem Fall werden die Arbeiten noch zwei weitere Wochen dauern. Die Mauer soll mit Steinen und Beton unterfüttert, die Schutzwälle, die Abflussrinnen für das Regenwasser und die Straßenbeschilderung fertiggestellt werden, so der Minister. Er wies darauf hin, dass es hierfür kurzzeitige Straßensperrungen geben wird.

Unterdessen bat das Kollektiv Foro Roque Aldeano gestern darum, dass diese Schnelligkeit ein Beispiel für die erste Phase des Baus der Schnellstraße zwischen El Risco und La Aldea sein möge, „bei dem die hierfür eingeplanten Finanzmittel in Gefahr sind“, obwohl das Projekt bereits 2012 abgeschlossen werden sollte, weshalb das Kollektiv fordert, dass die ganze Woche über daran gearbeitet wird.

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Aisha Meier-Chaouki
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