Expertenrunde zum Thema „nachhaltiger Tourismus“ tagte in Meloneras

Symposium Urlaub auf den Kanaren

Nachhaltiger Tourismus ist seit Jahren eines der zentralen Themen der Tourismusverantwortlichen auf Gran Canaria. Die Verantwortlichen für Tourismus haben früh die Bedeutung eines planvollen Tourismuses erkannt.

Das Moratorium zum beim Bau neuer Hotelanlagen, die Nutzung von regenerativer Energie und der intensive Kontakt zu den Besuchern der Inseln über soziale Medien und Webseiten sind nur einige der Themen, die auf den Kanaren intensive bearbeitet werden.

Das Symposium Retos del desarrollo turístico sostenible („Herausforderungen der Ent-wicklung von nachhaltigem Tourismus”) versammelte am 7. und 8. April im Kongresszentrum von Meloneras in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana etliche internationale Wissenschaftler, um die Vorteile erneuerbarer Energien für die Tourismusbranche zu analysieren. Organisiert wurde der Kongress vom TIDES-Insitut der Universität von Las Palmas de Gran Canaria. Die Schirmherrschaft hatte der Stiftungsrat für Tourismus von Gran Canaria inne.

Der Leiter des Stiftungsrates, Pablo Llinares, sprach in seiner Eröffnungsrede an, wie wichtig es sei, „neue Verbindungen einzugehen und auf digitale Werbung zu setzen, um den Anforderungen einer neuen Generation von Touristen gerecht zu werden, die sich Gedanken um Kultur, Natur und Sport an der freien Luft macht“.

Der Direktor des alpinen Instituts der Universität München, Thomas Bausch, betonte, dass die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus eine Aufgabe sei, die alle angeht. „Öffentliche Einrichtungen, Unternehmer, Wissenschaftler und Bürger müssen sich bewusst werden, dass sie zusammenarbeiten müssen, um zu erreichen, dass Gran Canaria eine internationale Referenz für erneuerbare Energien und Recycling wird“, so Bausch.

Benedict Dellaert, Professor für Marketing an der Erasmus-Universität von Rotterdam, analysierte die mentalen Faktoren, die bei der Wahl eines Reiseziels eine Rolle spielen, und betonte „den Gebrauch neuer Technologien und sozialer Netzwerke als Werkzeuge, um potentielle Touristen direkt anzusprechen, die ihre Entscheidung auf Internet-Plattformen und Unterhaltungen im Internet stützen“.

Am zweiten Tag der Veranstaltung sprach Professor Sangwong Park von der Universität Surrey (USA) über die Vorteile der digitalen Anbindung in der Branche.

Bildquellen

  • Symposium Urlaub auf den Kanaren: Wolfgang Schlicht

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Aisha Meier-Chaouki
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