Gran Canaria kauft acht Höhlen in Risco Caído

Der Inselrat unternimmt einen weiteren Schritt in Richtung des Ziels, dass die UNESCO das gesamte „heilige Gebirge“ 2019 zum Weltkulturerbe erklärt

Der Präsident des Inselrats von Gran Canaria, Antonio Morales, hat am 17. März in Anwesenheit eines Notars den Kaufvertrag für ein Gelände, die Höhle von La Paja und sieben weitere Höhlen in der Umgebung von Risco Caído unterzeichnet. Damit wurde ein weiterer Schritt in Richtung des Ziels unternommen, dass die UNESCO das gesamte Gebiet rund um das „heilige Gebirge“ 2019 zum Weltkulturerbe erklärt.

Sowohl das einige tausend Quadratmeter umfassende Gelände als auch die Höhle von La Paja, deren Wert zusammen auf etwa 35 000 Euro geschätzt wird, gehörten Juan Cubas, der noch weitere Grundstücke in der Gegend besitzt. Deshalb, so Morales, lässt der Inselrat die Verhandlungen offen, entsprechend seinem Plan, möglichst viele Besitztümer in der Gegend zu erwerben, damit die Fundstelle die größtmögliche weltweite Aufmerksamkeit erhält.

Zu diesem Zweck hält die hierfür ins Leben gerufene technische Kommission monatliche Treffen ab. Die letzte fand am vergangenen Mittwoch statt, so Morales.

Gran Canaria auf dem Weg zur „Ökoinsel“

Auf der anderen Seite hat der Inselrat für 100 000 Euro ein 176 000 Quadratmeter großes Grundstück gekauft, um „die Wiederaufforstung Gran Canarias voranzutreiben“. Deshalb ist dieses in Fataga de San Bartolomé de Tirajana gelegene Gebiet dazu bestimmt, die Zahl der wieder aufgeforsteten Zonen Gran Canarias zu vergrößern.

Bildquellen

  • Hoehlen in den Bergen: Wolfgang Schlicht

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Aisha Meier-Chaouki
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