Erdbeermesse in Valsequillo: Viel Hintergrund & viel Geschmack

Erdbeerfest in Valsequillo

Bereits zum vierten Mal organisiert die Gemeindeverwaltung die Ausstellung, auf der die Qualität der Erdbeeren von Valsequillo gezeigt wird. Mehr als 800 Kilo Erdbeeren können verkostet werden, außerdem gibt es Führungen durch die Erdbeerfelder, auf denen man sich einen Eindruck über die Professionalität der Produktionsabläufe verschaffen kann. Ein Freilichtmuseum gibt Einblick in die Anfänge der Zucht und ihre Techniken.

Die Messe findet am 8. Mai in der Altstadt von Valsequillo statt. Es nehmen elf Produzenten daran teil, die auf ihren insgesamt 40 Hektar Anbaufläche jährlich zweitausend Tonnen Erdbeeren ernten. Die Ernte wird auf den gesamten Kanaren verkauft und stellt 90 Prozent der auf der Inselgruppe angebauten Früchte dar.

Der Minister für Ernährung der Regierung von Gran Canaria, Miguel Hidalgo, würdigte die Anstrengungen, die die Landwirte unternehmen, um den Konsumenten ein Produkt von hoher Qualität und mit allen Qualitätsgarantien anzubieten, und sprach über die technische Unterstützung, die die Regierung ihnen im Rahmen des „Zero-Waste-Projekts“ entgegenbringt. Damit soll, in Zusammenarbeit mit der Regierung und dem Instituto Tecnológico de Canarias (ITC), der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert werden.

Beflügelt durch den Erfolg der vorangegangenen Ausstellungen, ist für die vierte Erdbeermesse ein umfangreiches Programm geplant, das mit unterschiedlichen Aktivitäten dazu einlädt, die Erdbeere zu entdecken – von Führungen über die Bauernhöfe, bei denen man sämtliche Produktionsstufen kennenlernen kann bis zu Verkostungen von Säften, Milchshakes, Cocktails und Eis wird einiges geboten, sogar ein Dessert-Wettbewerb, an dem die Besucher teilnehmen können, und ein Freilichtmuseum über die Ursprünge des Anbaus und seine verschiedenen Techniken.

Der Bürgermeister von Valsequillo, Francisco Atta, bezeichnete dieses Produkt als „hervorragend“. Es schaffe 250 direkte Arbeitsplätze. Der Sektor könnte jedoch noch weiter wachsen, wenn da nicht die Bedrohung durch importierte Erdbeeren sowie bürokratische Hemmnisse für den Export wären. Das Ziel der Ausstellung ist es dementsprechend, den Konsum der lokalen Erdbeeren anzukurbeln, so Atta.

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Aisha Meier-Chaouki
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