Schlussverkauf sorgt für 2658 Neueinstellungen auf den Kanaren

Schlussverkauf schafft Arbeitsplätze auf den Kanaren

In Santa Cruz de Tenerife gibt es 1547 und in Las Palmas 1111 Neueinstellungen.

Aufgrund des Schlussverkaufs wird auf den Kanaren mit 2658 neuen Jobs gerechnet, womit die Inseln auf dem zehnten Platz der Regionen mit den meisten Neueinstellungen landen. In ganz Spanien sind es insgesamt 80 221.

Laut der Zeitarbeitsagentur Addeco wird es in Santa Cruz de Tenerife 1547 und in Las Palmas 1111 neue Jobs geben. Verglichen mit anderen spanischen Provinzen liegen die beiden Städte damit im oberen Mittelfeld.

In einem Jahr werden die Sektoren, die mit Konsumgütern zu tun haben, die meisten Arbeitsplätze schaffen, wie etwa die Parfum- und Kosmetikindustrie, Elektronikartikel, Spielwaren, Ernährung, Vertrieb und Einzelhandel, Ton- und Bildträger, Logistik und Transport und sogar das Hotel- und Gaststättengewerbe.

Den Angaben zufolge sind in dieser Zeit vor allem Promoter, Hostessen, Callcenteragenten, Verkäufer und Außendienstmitarbeiter gefragt.

Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass im Logistik- und Transportsektor 20 % mehr neue Verträge abgeschlossen werden als in anderen Monaten.

Außerdem werden Adecco zufolge etwa 25 % der für das Weihnachtsgeschäft eingestellten Mitarbeiter einen neuen Vertrag für den Schlussverkauf erhalten.

Fast die Hälfte der Neueinstellungen wird es in Katalonien (14 668 neue Verträge), in der Region Valencia (13561 neue Verträge) und in der Region Madrid (10 750 neue Verträge) geben. Gefolgt werden sie von Murcia und Andalusien mit mehr als 9150 bzw. fast 8000 Neueinstellungen in den nächsten Wochen.

Bemerkenswert ist auch, dass Castilla-León, das Baskenland und Galizien einen beachtlichen Sprung nach vorne gemacht haben, gefolgt von anderen Regionen, in denen es ebenfalls mehr als 2000 Neueinstellungen gibt: die Kanarischen Inseln (2658), Navarra (2497) und Castilla-La Mancha (2339).

Damit beginnt das neue Jahr, wie das Alte endete: Mit positiven Neuigkeiten aus der Wirtschaft und aus dem Arbeitsmarkt. Es bleibt zwar nach wie vor spannend, ob die Entwicklung weiter so positiv bleibt, derzeit sieht es aber tatsächlich so aus, als sei die Krise auf den Kanaren langsam zu Ende.

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Aisha Meier-Chaouki
Über Aisha Meier-Chaouki 46 Artikel
Aisha kommt aus Hamburg und arbeitet in ihrem normalen Leben als Islamwissenschaftlerin und Hispanistin. Aisha verfolgt die aktuellen Nachrichten auf spanisch und findet so die wichtigsten Neuigkeiten der Insel. Unterstützt wird Sie durch ihre Katze Luna.
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