400.000 Kubikmeter Wasser für den Süden Gran Canarias

Stauseen auf Gran Canaria

Gran Canaria garantiert die Bewässerung durch aufbereitetes Wasser aus Barranco Seco. 250 Gemeinden bekommen 400.000 Kubikmeter Wasser aus dem Norden der Insel. 

Der Stadtrat von Gran Canaria führt 400.000 Kubikmeter aufbereitetes Wasser aus dem Barranco Seco, 250 Gemeinden im Süden zu. Somit ist die Bewässerung der Felder im Sommer gewährleistet. Das Unternehmen sagte in einer Mitteilung, das sie ebenfalls Vorsorge für Reserve in den Stauseen tragen falls der Regen im Winter im Hochland der Insel ausbleiben sollte.

Das sagte der Abgeordnete für Ernährungssouveränität, Miguel Hidalgo, in einer Versammlung mit Vertretern der mehr als 20 Gemeinden im Süden zu. Diese drückten Zufriedenheit aus, da sie ihre zukünftigen Ernten als gesichert ansehen. Da die Stauseen am untersten Limit sind, arbeitet der Stadtrat an der Optimierung des Barrancos Seco und der Erhöhung der Wassermenge welche für die landwirtschaftliche Bewässerung im Süden vorgesehen ist.

Darüber hinaus gab es Arbeiten zwischen den Staudämmen und Verbesserungen in den Pumpstationen des Netzwerks Las Palmas, in die mehr als 600.000 Euro investiert wurden.

Hidalgo wertet diese Maßnahme als historisch. Die Idee war, dass die in den siebziger Jahren gebauten Talsperren im Süden die Bauern aber auch Las Palmas de Gran Canaria mit Wasser versorgen. Nun ist es genau anders herum, das aufbereitete Wasser aus der industriellen Produktion wird aus dem Norden in den Süden überführt. So kommt der Stadtrat der Verpflichtung nach die landwirtschaftliche Bewässerung zu gewährleisten.

So kann der Consejo Insular de Aguas (Wasserbehörde) ab Juni das aufbereitete Wasser aus dem Barranco Seco, und dem Zweckverband Südost in die Sammelbecken von Salobre und Montaña La Data überführt werden, dieses erlaubt eine Einsparung von 50 Prozent des Wassers aus den Staudämmen.

Bildquellen

  • Stauseen-auf-Gran-Canaria: Wolfgang Schlicht

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